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Arica – la ciudad del muerte

Januar 31, 2010

Vielleicht versteht Ihr die Ueberschrift? Es ist spanisch und bedeutet die Stadt des Todes! Warum ich die Ueberschrift dieses Eintrages so nenne hat mehrere Gruende: zum einen laueft man auf der Strasse und am Strassenrand sind lauter Tierkadaver, Voegel, Hunde die sehr unangenehm riechen, im Hafen werden tote Fische und Fischskelette an Seeloewen und Pelikane verfuettert und ueber der Stadt kreisen tausende schwarze Voegel, eine Art Adler, nur viel haesslicher – mit kahlen, roten Koepfen- erinnern an Geier! Was noch geschah und mich total geschockt und schlechte Erinnerungen hervorgerufen hat war, dass in der letzten Nacht, keine 50 m vom Hostel ein scherer Autounfall war- hab nur das Autowrack gesehen und wollte nich mehr sehen!!

Naja, der Rest war eigentlich supergut. Wurde vom Busbahnhof von einem Schweizer abgeholt, der auf Suche nach Leuten fuer das Hostel in dem er schlief war, und das Hostel ist echt genial. Die Jenny aus Frankreich hat das Arica Unite Backpackers 2 Wochen eroeffnet, super sauber, wie ein Palast, die Leute supersympatisch! Am 2. Abend haben wir Pizza gebacken und zu Suedamerikanischen Rythmen die Bude gerockt, danach gabs noch ein Nachbad (nicht nackt!!) im Pazifik.

Der Pazifik – zumindest in Arica- ist schmutzig, sehr salzig und es gibt viel Muell am Strand! Der Sand ist nicht schoen, aber jemand der brasilianische, weisse Sandstraende mit kristallklarem Wasser gewohnt ist, ist in der Hinsicht etwas kritischer!

Am 1. Tag habe ich mit 3 Chilen den Hausberg Aricas erklommen, 15 Minuten Fussmarsch vom Zentrum, aber die Aussicht ist genial. Wir haben den Sonnenuntergang angschaut und ich habe viele Bilder in Taekwondo-Kampfposen vor dem Sonnenuntergang schiessen lassen.

Am 2. Tag habe ich dann eine Tour in den Lauca Nationalpark gemacht. Es waren 11 Stunden im Minibus, der Guide hat immer an den sehenswerten Orten angehalten und – auf spanisch – alles erklaert. War echt schoen und interessant. Wir haben eine weltweite einmalige Kaktusart beguachtet, Lolly das Lama gesehen, gefuettert gestreichelt und das Lumpeviech hat mich angespuckt – verdammt! Auch hier eine wunderschoene Bergwelt mit vielen Lama- und Alpackaherden, schneebedeckte Berge und Vulkanen im Hintergrund, vielen Tieren auf dem Weg, historische Kirchen und der letzte Halt vor dem Rueckweg war an einem Bergsee auf 4500 m Hoehe.

Die Kurzkommentare kommen ja scheints gut an: Hier noch ein paar ueber Arica:

– Nicolas: Die Hunde in Arica sind sehr ruhig! (Mist, weiss nicht wie ich „tranquilo“ ins Deutsche uebersetzen soll!)

– Ich: Hahaha, ja du hast recht, die Hunde hier sind sehr sehr ruhig!!!

Jòse: Die Adler fressen Tierkadaver und am liebsten Deutsche!

Ich bin Deutscher und kein Franzose!

Los Chilenos son muy malos, robaram los Bolivanos al mar!

Ich zu Jenny: Wir sind Europaeer, wir koennen nicht so tanzen wie Lationos, ahh!

In 4000 m hoehe ist es besser nicht den Berg hoch zu rennen, die Kosequenzen spuert man sehr schnell!

Im Reisebuero: Vor der Tour bitte kein Saft trinken, keine Milch trinken, kein Joguhrt essen  und ueberhaupt keine Milchprodkte essen, kein Wasser mit Kohlensaeure mitnehmen und nur ein leichtes Fruehstueck essen! Ich dachte mir nur: „Was soll der scheiss, ich geh auf ne Bustour und nicht ins Krankenhaus!“

Ohh aus Deutschland: Hitler, Beckenbauer, Mayer

Ich zu meinem Nebensitzer im Bus: Und wie ist der Grenzuebergang zwischen Chile und Brasilien?

Meiner neuer chilenischer amigo: Der Grenzuebergang zwischen Chile und Brasilien ist auch gut in Betrieb, viele Leute kaufen in Brailien billig ein!

Ich: Mhhm, claro amigo!! (in Gedanken: haha verarscht, es gibt keine Grenze zw. Chile und Brasilien)

Die peruanische Post schickt sogar Pakete auf den Mond!

Chilenen haben schlechtes Allgemeinwissen, keiner im Bus konnte mir sagen wie viele Einwohner Chile hat, wie viele Einwohner Arica und schon gar nicht wie viele Leute in Santiago leben!

Fast jeder 2. Chileno ist aus Santiago!

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