Archive for the ‘Bolivien’ Category

Copa – Copacabana…

Januar 22, 2010

Jetzt gibt mal wieder news!

Nachdem ich am 19. abends das Paket voll mit Andenken, Geschenken und Zeug das ich nicht mehr mit mir rumtragen will, zum Alexandre geschickt hatte, hab ich einen Bus nach Copacabana genommen. 10 min bis zur Abfahrt hat es geheissen. Nix da, der Fahrer hat 45 Minuten „Copacabana“ rumgeschrieen, bis auch der letzte Platz im Minibus voll war.

In Copacabana bin ich fuer 20 Bolivianos (2 Euros) in nem Billighostel, sogar mit Hauseigener Baustelle ab morgens 8, untergekommen. Nachdem ich mir die Stadt mit Basilika angeschaut habe, ein Brauchtum bei dem die Leute Bier und Sekt auf den Bus schuetten gefilmt hatte, bin ich zur Isla do Sol. Vorher hab ich noch probiert ueber Western Union meine Machu Picchu Reservierungsgebuehr zu bezahlen, aber in so nem Dorf wie Copacabana gibts leider keine Banken die Wester Union haben, Danke Carmen fuer deine Hilfe!

Auf dem Boot zur Isla do Sol, 1,5 Stunden von der Copacabana, habe ich dann 3 Columbianer getroffen, ein Paerchen und der Carlos, supercool die 3. Mit denen habe ich zusammen dann ein Hostel gesucht, total anstrengend mit Gepaeck den Buckel hoch, aber die Aussicht lohnt sich. Echt der Hammer, da haut’s der schier de Vogel naus. Abends haben wir dann eine Forelle gegessen, die schoene Aussicht auf den Titicacasee genossen und viele Infos ueber Columbien und Deutschland ausgetauscht. Spaeter haben wir dann noch eine alleinreisende Slowakin und nen Brasilianer getroffen und eine Diskussion zu verfolgen wobei man mit einem Ohr spanisch, mit dem anderen portugiesich hoert ist echt crazy, da explodiert der Kopf!

Am naechsten Mittag, nach vergeblicher Suche nach dem Sonnentempel sind wir dann zurueck nach, Copacabama. Auf dem Boot war eine Deutsch-Chilenische Familie aus Berlin.

In Copacabama haben wir dann, nach kleinem Imbiss den Bus nach Cusco genommen!

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Vom Fahrrad gschla!

Januar 19, 2010

Hey Leute,

19 Aufrufe gestern und kein Kommentar, nur von Carmen vorgestern! Bin enttaeuscht, hab heute gar keine Lust viel zu berichten!

Gestern haben ich die Downhill-Tour auf der gefaehrlichsten Strasse der Welt gemacht – genial. Am Anfang bin ich schier eingegangen, auf 4600 m wars eisig kalt, hat geregnet, man hat nichts gesehen und die ganze Kleidung war nass.

War ne bunte Gruppe, ne Deutsche, Australianer, und Argentinier. Die Guides waren super. Spaeter war das Wetter dann auch genial – Sonnenschein! 5 Stunden ging es bergab, zuerst auf Teerstrasse, dann auf einem Feldweg, manchmal 4 m breite zwischen Fels und 400 m Abhang, unter Wasserfaelle und durch Baeche.

Einmal bin ich dann auf die Schnauze gefallen, war aber selber Schuld. Bin auf der geraden zu schnell gefahren,  dann hats mich auf nem Stein auf dem Weg gespickt! Die Hose hats zerissen, den Lederhandschuh zerfetzt, mir ist aber ausser ein paar Schuerfwunden am Knie und Ellbogen nix passiert. Von anfangs 12 haben 2 nach dem ersten Stueck aufgegeben, 1 ist kollabiert, ich und noch ein anderer sind gestuerzt. Aber mir hats auf jedenfall riesig Spass gemacht!

Nach getaner Tour haben wir nach Huehnern gejagt, ein Bier getrunken und der Bus hat uns zu einem Hotel mit Swimming-Pool und genialem Buffet-Essen gebracht, bevor wir wieder 3 Stunden mit dem Bus zurueck sind. Auf der Ruekfahrt tauchen wir dann kurz in das alltaegliche Leben des La Pazischen „Busschreiers“ ein.

Gestern Abend war ich dann im Hostel „Loki“, ein Partyhostel in dem die Rahel aus Hamburg wohnt, die mit auf der Bike-Tour war, war supi. Heut fahre ich dann nach Copacabana, zum Titicacasee.

Bin verzweifelt auf der Suche nach einer Inca-Trail-Wanderung. Alles ausgebucht, aber vielleicht klappts ja doch irgendwie. Alleine was zu finden ist immer einfacher.

Noch ein paar Fakten die ich die letzten Tage gewonnen habe:

Bolivianer importieren viele gebrauchte Autos.

Der Weihnachtsmann ist schwul!

Busschreier – mein Traumberuf!

Es gibt durchaus Brasilianer mit ueberdurchschnittlicher Kopfgroesse und Gesichtszuegen.

Brasilianer glauben nicht dass ich Brasilianer bin.

Japaner kaufen Lithium aus Bolivien.

Schuhe in Groesse 44 zu finden ist fast unmoeglich – aber ich habs geschafft!

Englaenderinnen tackeln sich gerne auf und Franzoesinnen sehen nicht aus wie Schwedinnen!

In Bolivien geht mit handeln immer was, und man muss hartnaeckig sein!

In 8 Jahren, 20 Tote Downhiller, von schaetzungsweise 150 taeglich.

Australier lieben den Ausdruck: „Motherfucker“!

Beim sprigen mit dem BMX immer auf die Huehner achten.

Chinesisches Essen ist in Bolivien anders als in Deutschand.

In einem Jahr 300 Tote auf der Todesstrasse, als Sie noch Hauptverkehrsmaessig befahren wurde!

In der Schlucht liegt kein Gold oder Silber, nur verfaulte Bananen und nicht gefundene Leichen.

Es ist unglaublich wie viele Rechtschreibfehler ich mache, das merk ich erst wenn ich mein geschriebenes zum 2. mal durchlese. Ich hab keine Lust und Zeit alles was ich veroeffentliche, korrekturzulesen. Wer Fehler findet, darf Sie behalten!

La Paz, Metropole auf fast 4000 m

Januar 16, 2010

Heute angekommen in La Paz, dem Regierungssitz Boliviens, nicht die Hauptstadt – die nach der Verfassung ernannte Hauptstadt ist Sucre. Die Reise im Bus „horrivel, horribel, schrecklich“! Der Preis, billig aber zu teuer! Fuer 120 Bolivianos, andere haben durch handeln 100 oder weniger bezahlt hatte ich einen Bus, „semi-cama“ – eigentlich Liegesessel. Hab mich nach dem Salzseetrip schon gefreut ein bisschen zu ratzen, aber es war unmoeglich. Es gab keinen Platz fuer die Fuesse, meine Knie taten weh, der Bus hat geschaukelt ohne Ende…naja, hab heute mittag ein bisschen geschlafen!

Hatte ne Interssantes Gespraech mit einem Brasilianer aus Rio, er hat mir ueber Evo erzaehlt, dem wiedergewaehlten Praesidenten Bolivines, die Hoffnung der meisten bolivianischen Bevoelkerung. Mit Ihm und 5 Freunden von Ihm habe ich heute ins Hostel eingecheckt! Viel habe ich noch nicht gesehen vol La Paz, nur dass die Stadt wie eine Muschel in einem Tal liegt, in der ferne sieht man schneebedeckte Gipfel. Werd mich heute Abend mit einem Couchsurfkontakt treffen, der gerade keinen Platz hatte, es wohnt ein anderer Deutscher gerade bei Ihm.

Uebermorgen will ich ne Downhill-Bike-Tour machen, hab mich heute schon informiert, ist sehr guenstig, aber ich buche lieber die Tour mit besserer Ausruestung. Hab mich extra erkundigt ob man Downhill-Erfahrung braucht, wenn man mit dem Fahrrad umgehen kann, sollte es easy sein, ist aber auch nicht ganz ungefaehrlich…aber bestimmt ein Erlebnis!

Hier ein Link ueber die Strecke:

http://www.youtube.com/watch?v=Gu0OOMpdvew&feature=fvst

Morgen werde ich mir mal die Stadt anschauen, und nach der Bike-Tour werde ich schon bald weiter nach Copachabana am Titicaca-See. Ihr koennt uebrigens gerne Kommentare hinterlassen, ich freu mich ueber jeden. Ich sehe uebrigens wie viel Leute auf der Seite sind, taeglich ca. 20 – 70, es gibt also wohl viele versteckte Leser!

Noch 35 Tage bis zu Hause, so gut wie mir der Trip gefaellt, so arg freu ich mich auch schon wieder auf zu Hause. Hoff dass es bis dahin nicht mehr so kalt ist wie gerade. Bei dem Schweisswetter das Ihr gerade habt, bin ich echt froh hier im „warmen“ Suedamerika zu sein, obwohl hier oben im Andenbergland ist es Nachts schon ganz schoen frisch!

Uyuni Salzwueste, wie eine Schneelandschaft

Januar 16, 2010

Das mit dem Bus hat letzendlich geklappt, ich bin jetzt schon seit 3 Tagen in Bolivien, und es ist ueberwaeltigend. Bolivien ist ein sehr armens Land, sehr wenig Wirtschaft, viele Leute leben noch von dem was Sie selber anbauen. Von Villazon, der Grenzstadt zu Argentinien sind wir, die 5 Argentinier und ich, ueber Tupiza und Atocha 9 Stunden mit dem Bus nach Uyuni gefahren – mit einer Art „Wuestenbus“, ein Bus mit Gelaendebereifung. Das ist noetig, es gab kein Stueck asphaltierter Strasse, die Strassen sind eingeebnete Landschaft, es gibt ein paar Bruecken aber das eine oder andere mal musste der Buss auch ein kleines Fluesschen durchfahren. Schlafen auf der Busfahrt – einfach unmoeglich! Aber die Landschaft – atemberaubend, 3,5 h durch das unbevoelkerte Bergland, von Taelern ueber Berge, viele enge Strassen (da kann man schon Angst bekommen). Alle 10 km mal eine Lehmhuettendorf, die Leute leben dort ohne Strom, unvorstellbar dort zu wohnen, 2 h mit dem Bus zur naechsten Stadt.

Uyuni ist sehr Touristisch orientiert. Es gibt viele Hotels, die zur Zeit sehr ueberfuellt sind und auf der Strasse wird man staendig angesprochen, ob man schon eine Tour zum Salzsee gebucht hat. Wir haben gestern eine gemacht, 125 Bolivianos mit Essen, Trinken im Jeep 6 Stunden durch den Salzsee, das sind ungefaer 13 Euros. Und es war einfach unglaublich, so weit man sehen kann ist alles weiss. Wir haben ein Hotel, das komplett aus Salz besteht geshen und sind zu einer „Insel“ gefahren. Es ist eine Insel bestehend aus Korallenriffen, bewachsen mit Kakteen. Ich kanns nur wiederholen, unbeschreiblich – mit 100km/h im Toytota Jeep ueber das weisse Meer zu rauschen!

In Uyuni habe ich ein paar Deutsche getroffen und ich muss sagen es ist inzwischen schon ein bisschen ungewohnt deutsch zu sprechen. Ich sprich eigentlich nur mit Papa, Mama und Carmen – schwaebisch! Und der Frederico, der Argentiner mit dem ich im La Quiaca im Hostel war, habe ich auch getroffen. Sein Kollege – Mauro hatte ne Verletzung an der Schulter und ist zuerueck nach Buenos Aires. Er kommt morgen nach La Paz, dort werden wir uns wohl treffen.

Bilder folgen bald! Die meitern Internetcafes sind so langsam, dass das Hochladen Tage dauern wuerde, und ausserdem bin ich gerade auf der Suche nach dem Kabel meiner Kamera, hehe!